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SRT oder VTT: Welches Untertitelformat ist das richtige?

Wann SRT, wann WebVTT und wie die Formatkonvertierung in einen zuverlässigen Untertitel-Workflow passt.

18. Juni 2026Subtitle Editor TeamSubtitle Editor Team

SRT und WebVTT sehen auf den ersten Blick ähnlich aus: Beide speichern Untertiteltext in zeitgesteuerten Blöcken. In der Praxis entscheidet das Format darüber, wo sich die Datei einsetzen lässt und welche browserspezifischen Darstellungsoptionen verfügbar sind.

Wann SRT die bessere Wahl ist

SRT ist für viele alltägliche Untertitel-Workflows das sicherste Austauschformat. Es ist leicht lesbar, einfach zu bearbeiten und wird von zahlreichen Videoplattformen, Übersetzungstools und Desktop-Editoren unterstützt.

Verwenden Sie SRT, wenn breite Kompatibilität gefragt ist, ein Uploadformular dieses Format verlangt, ein Transkript zwischen Teams weitergegeben wird oder der Entwurf in mehreren unterschiedlichen Programmen geöffnet werden soll.

Wann WebVTT die bessere Wahl ist

WebVTT wurde für das Web entwickelt. Es beginnt mit einem WEBVTT-Header, verwendet Punkte zur Trennung der Millisekunden und unterstützt Positionierungsangaben für die Wiedergabe im Browser. Für das HTML-Element track sowie viele Kurs- und Dokumentationsplayer ist es das natürliche Format.

Verwenden Sie VTT, wenn das Ziel eine Website, ein eingebettetes HTML-Video, ein eigener Browserplayer oder eine Lernplattform mit WebVTT-Unterstützung ist.

Die Konvertierung ist nur ein Arbeitsschritt

Bei SRT→VTT beziehungsweise VTT→SRT werden Syntax, Header, Zeitstempel und Nummerierung angepasst. Das garantiert noch nicht, dass die Untertitel lesbar, synchron oder veröffentlichungsfertig sind.

Prüfen Sie die Ausgabe nach der Konvertierung zusammen mit dem echten Medium. Achten Sie auf fehlerhafte Zeiten, fehlenden Text, Überschneidungen, zu lange Zeilen und Formatierungsangaben, die das Zielformat möglicherweise nicht übernehmen kann.

Bearbeitung und Wiedergabe zusammenhalten

Am zuverlässigsten ist ein Ablauf, bei dem Konvertierung, Textprüfung und Wiedergabekontrolle dicht beieinanderliegen. Wandeln Sie die Datei bei Bedarf um und öffnen Sie sie anschließend mit dem passenden Video oder Audio im Editor. Prüfen Sie die Vorschau, korrigieren Sie das Timing an der Wellenform und exportieren Sie erst dann die endgültige Fassung.